Sola-Gratia-Verlag

Buchdeckel

Werner Führer:

Ursprung und Geburt Jesu Christi

Studien zur Präexistenz und Inkarnation

Dieses Buch enthält Studien zu neu­testament­lichen Zeugnissen über die Präexistenz und Inkarnation Jesu Christi. Der Autor hat alle wichtigen Texte zum Thema gründlich untersucht und ihre Aussagen vor dem alt­testament­lich-jüdischen Hintergrund dargestellt. Dabei zeigt sich, dass das Christus­bekenntnis der Heiligen Schrift eindeutig ist. Das Buch wurde für Theologen geschrieben, die Klarheit über den christo­logischen Inhalt des Evangeliums gewinnen und den Stellenwert des zweiten Glaubens­artikels besser verstehen möchten – Studierende, Pfarrer aller Konfessionen sowie Dozenten an Seminaren, Hochschulen und Universi­täten.

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KOSTENLOS Verlags-Nummer 020-01-21

Print-Ausgabe

Buch, 551 Seiten, Softcover
versandkostenfrei bei L. Wilkens (s. Kontakt)
PREIS 9,00 Euro ISBN 978-3-9818561-6-3

LESEPROBE:

Die Ausbildung des Christus­bekenntnis­ses, und zwar auch des die Inkarnation betreffenden Teils des Bekennt­nisses, ist mit der Entstehung des Christentums verflochten. Für die Entstehung des Christentums sind drei Faktoren konstitutiv. Erstens Gottes mit nichts zu ver­gleichende, endzeitliche Machttat der Auferweckung des ge­kreuzigten, gestorbenen und begrabenen Jesus. Ohne die Auferstehung Jesu gäbe es kein Christentum, also auch keinen spezifisch christlichen Gottes­dienst, kein christliches Bekenntnis und keine Mission. Jesus wäre wie Johannes der Täufer von seinen Jüngern als Märtyrer verehrt worden, aber die Spuren dieser Gruppe hätten sich nach und nach in der Geschichte verloren. Zweitens die Er­scheinungen des Auf­erstandenen, der seine Jünger neu in den Dienst genommen, unterwiesen und beauftragt hat. Das Bekenntnis zur Auferstehung Jesu verdankt sich der Selbst­bezeugung des auf­erstandenen Christus und ist im Gegensatz zu dem natürlichen Empfinden der Jünger entstanden. Die Apostel, die Jesus als Irdischen und Auf­erstandenen gesehen haben, sind nicht Interpreten, sondern Augenzeugen der Auf­erstehung. Grundlegend ist drittens die Entbindung des Heiligen Geistes nach Jesu Erhöhung, die zum Zeugendienst ermächtigt hat. Durch das Wirken des Heiligen Geistes sind aus ängstlichen Jüngern vollmächtige Zeugen geworden, die kühn, aber nicht vermessen gegenüber jüdischen und römischen Behörden aufgetreten sind.