Sola-Gratia-Verlag

Buchdeckel

Detlef Löhde:

was Christen vom Islam wissen sollten

3. Auflage 2016

Der Islam macht heut­zutage in viel­fälti­ger Weise von sich reden. Wir hören einer­seits von An­schlägen und grau­samen Kriegen, die mit Berufung auf Allah geführt werden. Anderer­seits erfahren wir, dass an immer mehr öffent­lichen Schulen in Deutsch­land islamischer Religions­unterricht an­geboten wird. Auf der einen Seite sorgen sich manche um eine Islami­sierung Europas, auf der anderen Seite beten christ­liche und islamische Geist­liche friedlich mit­einander. Wer sich ein eigenes Urteil bilden will, braucht gründ­liche und zu­verläs­sige Infor­mationen. Dieses Buch bringt umfassend, zugleich aber knapp und über­sichtlich das zur Sprache, was Christen heute über den Islam wissen sollten. Zugleich leitet es zu einem ehr­lichen und liebe­vollen Umgang mit musli­mischen Mit­menschen an.

Missions­direktor Roger Zieger (Evan­gelisch-Luthe­rische Kirchen­mission Bleckmar) schreibt in seinem Vorwort: „Ich halte das Buch für einen guten Einstieg in die dringend nötige Be­schäfti­gung mit dem Islam. Es bietet eine gute In­formations­basis, die auch denen, die bisher weniger Kontakt mit Muslimen und deren Glauben hatten, einen Einstieg in die Aus­einander­setzung damit er­möglicht.“

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Print-Ausgabe

Buch, 137 Seiten, broschiert
versandkostenfrei bei L. Wilkens (s. Kontakt)
PREIS 6,00 Euro ISBN 978-3-00-048527-5

LESEPROBE:

Die Menschen in Deutschland wissen immer weniger über den christ­lichen Glauben. Gleich­zeitig nimmt die Zahl der unter uns lebenden Anhänger anderer Religionen ständig zu. Zurzeit leben über vier Millionen zu­gewander­te Muslime in unserem Land. In anderen euro­päischen Ländern, ins­besondere in Frankreich und Groß­britannien, verhält es sich ähnlich. Mit über einer Milliarde Menschen (18,3 Prozent der Welt­bevölke­rung) ist der Islam nach dem Christentum die zweit­stärkste Welt­religion.

Darüber hinaus haben die furchtbaren Anschläge islamischer Terroristen und die Kampf­gruppen islamischer „Gottes­krieger“ (“Mudschaheddin“, „Dschihadisten“) den Islam ins Problem­bewusstsein gerückt. Sie terrori­sieren und beherrschen in Asien und Afrika teilweise ganze Staaten – wie zuletzt die ISIS. Un­zähli­ge Ver­öffent­lichungen und Analysen liegen in­zwischen vor. Die meisten ent­täuschen, weil sie sich nicht nüchtern und hinreichend an den Fakten orien­tieren. Vielmehr treffen sie nach einem ent­sprechenden Vor­verständnis eine Auswahl und verlieren damit an Objektivi­tät.

Aufgrund dieser Tatsachen sind Christen geistlich gefordert, sich grundlegend mit dem Islam auseinander­zusetzen. Oft wird gegen solche grund­sätzliche Auseinander­setzung eingewandt, dass es doch „den Islam“ nicht gäbe, sondern stattdessen ein viel­fältiges islamisches Spektrum. Das soll nicht bestritten werden – aber man kann ebenfalls nicht bestreiten, dass es eine gemeinsame Grundlage aller Richtungen des Islam gibt. Dazu gehören der Koran und die Sunna, die nach islamischem Konsens nicht historisch-kritisch oder nur symbolisch, sondern allein nach ihrem un­mittelbaren Wortlaut zu verstehen sind. Bei den ver­schiedenen theo­logischen Rechts­schulen geht es nur noch um Feinheiten und um die Art von Analogie­schlüssen. Weiter wird eingewandt, dass viele Muslime nicht all das ihnen Vorgegebene glauben und leben. Das ist richtig, es gibt viele ver­weltlichte Muslime – „Kultur-Muslime“, so wie es auch viele ver­weltlichte Christen, „Kultur-Christen“, gibt. Aber an ihnen kann man nicht den Inhalt des Islam bzw. des christ­lichen Glaubens messen, das kann man immer nur aus dem Selbst­verständnis der ihnen zugrunde liegenden Schriften und Lehren.